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Aufsuchende Jugendsozialarbeit

 

Profil der aufsuchenden Jugendsozialarbeit

Die aufsuchende Jugendsozialarbeit in dem Stralsunder Stadtteil Knieper versteht sich als Standardangebot der Jugendarbeit und nicht als ergänzendes Spezialangebot ausschließlich für extreme Zielgruppen an extremen Orten.

Es stellt eine Methode dar, die in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt werden kann, sich konkret in die Bedingungen des Aufwachsens junger Menschen einmischt und ein entsprechend breitgefächertes Erscheinungsprofil aufweist.

Sie bietet eine Gehstruktur dahin, wo sich Jugendliche in ihrer freien Zeit ihre Lebenswelten erschließen, ihre Entfaltung, ihre sozialen Zusammenhänge und ihre gesellschaftliche Teilhabe organisieren und gestalten (also vornehmlich an den Treffpunkten der Adressaten). Dies geschieht teilweise aber auch in bereits vorgehaltenen pädagogischen Eigenwelten, also in Stadtteiltreffs, in außerschulisch begleiteten Projekten und weiteren öffentlichen Angeboten. Letztlich wird sie aber vornehmlich jenseits konventioneller einrichtungsfixierter Verständnisse praktiziert.

 

Die Aufsuchende Jugendsozialarbeit Knieper wird auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt:

1. Einzel- und Gruppenarbeit mit Jugendlichen

2. Kooperationen und Netzwerkarbeit

3. Projekte und Freizeitangebote

4. Gremien- und Lobby-Arbeit

Zielgruppe

Die Adressaten der aufsuchenden Jugendarbeit in Stralsund sind vornehmlich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 (Jugendalter) bis 27 Jahren (Grenze zum Erwachsensein), welche vornehmlich im Stadtteil Knieper leben oder aber aus anderen Stadtteilen stammen, jedoch regelmäßig Plätze wie Treffpunkte in Knieper aufsuchen. Berührungspunkte zu Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren kann es situativ geben.
Die aufsuchende Jugendsozialarbeit richtet sich an gesellschaftlich, sozial und familiär benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene beiderlei Geschlechts, deutscher und nicht-deutscher Herkunft.

 

Problemlagen

Zur Lösung folgender Problemlagen unterstützt die Aufsuchende Jugendsozialarbeit unter anderem:

1.       Arbeitslosigkeit

2.       Ausbildungsplatzsuche

3.       Wohnungslosigkeit

4.       Kriminalität / Gewalterfahrungen

5.       Problematische Beziehungen (Eltern, Partnerschaft, Clique…)

6.       Fernbleiben von der Schule

7.       Ärger mit Ämtern

8.       Suchtproblematiken

9.       Verschuldung / Armut

10.   Trauer

11.   Ausgrenzung / Migrationshintergrund

12.   Mobbing

13.   Konflikte in der Öffentlichkeit und mit Autoritätsträgern

14.   Sonstige Individuelle Problemlagen

15.   Mangelnde Freizeitangebote