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Jugend Stärken im Quartier

In der Zeit von November 2010 bis September 2013 wurde im Rahmen des Regionalen Übergangsmanagements im Landkreis Vorpommern-Rügen eine Strategie für den Übergang Schule-Beruf entwickelt. In diesem Zusammenhang spielte die Zielgruppe der mehrfach benachteiligten Jugendlichen eine besondere Rolle, da einerseits durch den demografischen Wandel jeder junge Mensch gebraucht wird und anderseits jeder an diesem Übergang gescheiterte Jugendliche erhebliche soziale und finanzielle Folgekosten für den Landkreis verursacht. Zu den identifizierten Lücken im Übergang Schule Beruf gehörte, dass es keine spezifischen Angebotsformen der Übergangsbegleitung für zwei konkrete Zielgruppen, basierend auf einer individuellen sozialpädagogischen Begleitung gibt. Zum einen sind das minderjährige Jugendliche ohne Ausbildung, die ihre Berufsschulpflicht absolvieren müssen. Zum anderen sind das Förderschüler/innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen in den Abgangsklassen sowie Absolventen dieser Schulform, die sich noch nicht in einem Ausbildungsverhältnis befinden bzw. deren Ausbildungsverhältnis gefährdet ist.

Dazu werden seit August 2015 bis Dezember 2018 vom Kreisdiakonischen Werk Stralsund e.V.  zwei Projekte „Von der Förderschule in die duale Ausbildung!?“ und „Jugendliche ohne Ausbildung erreichen und integrieren“ im  Bereich der Jugendsozialarbeit für den Landkreis Vorpommern-Rügen durchgeführt. Gefördert werden diese durch das ESF-Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“.

Ziel der Jugendsozialarbeit ist es Jugendliche mit schwierigen Ausgangsbedingungen  am Übergang Schule Beruf zu erreichen und bei der beruflichen Integration individuell zu unterstützen.