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27.03.2018 19:00

ZERO

-Stunde Null-

In ihrem neuen Theaterstück widmen sich Zuwanderinnen und Zuwanderer, aber auch Einheimische innerhalb des Theaterprojektes „ÜberGrenzen“ des Kreisdiakonischen Werkes Stralsund e.V. dem Thema Warten.

Dabei bedient sich die neue Theaterinszenierung ZERO eines apokalyptischen Szenarios indem sich Regeln des Zusammenlebens radikal ändern können. Die Apokalypse ist ein existentielles Phänomen - die Dichtung vom Weltende verbindet Verfasser aller Epochen und entsteht somit aus der Frage nach dem Sinn menschlicher Existenz, aber auch dem Verlangen nach einem neuen, ganz anderen Leben, wenn kleine „Welten“ im Alltag, aber auch große auseinanderbrechen; sich Gewohntes und Selbstverständliches plötzlich verändert.

ZERO ist eine fiktive Momentaufnahme, ein Dazwischen, die Zeit in der die Gegenwart vergangen und Zukunft noch nicht möglich geworden ist und die Frage aufwirft, ob ein absoluter Nullpunkt oder Stillstand überhaupt existiert, denn aus dem Nichts kann Nichts entstehen. So kann der Nullpunkt Ausgangspunkt sein, der Orientierung bietet. Doch beginnen wir so, wie wir aufgehört haben oder entsteht etwas Neues, von dem wir noch nicht wissen, wie es aussehen wird?

Neugierig und mutig, mit ihrem ganz eigenen Erfahrungshorizont, nähern sich junge Zuwanderinnen und Zuwanderer gemeinsam mit Einheimischen diesen Fragen an. Auf sinnliche, ernste Weise betreten die Schauspielerinnen und Schauspieler Orte eigener Ausnahmesituationen, wo das Warten und die Geduld auf eine denkbare Zukunft auf die Probe gestellt werden.

Eine Produktion des Kreisdiakonischen Werkes Stralsund e.V. mit Unterstützung des Landes Mecklenburg Vorpommern, der Hansestadt Stralsund und der Ehrenamtsstiftung MV.

Eine weitere Vorstellung findet am Mittwoch, den 28. März 2017 um 18.00 Uhr statt. Eintritt kostet 5,00 Euro. Gruppenpreis 2,00 Euro pro Person. Anmeldungen oder Reservierungen unter der Telefonnummer 03831 – 30 96 96.