Sie befinden sich hier

Inhalt

25 JAHRE - DIE ECKIGEN

Jubiläumsinszenierung EIN SOMMERNACHTSTRAUM - Theater-Vorpommern (Stralsund)

DIE ECKIGEN, das besondere Theaterensemble des Kreisdiakonischen Werkes Stralsund e.V.

Am 16. Oktober 2019 feierte das Ensemble mit der Premiere der Jubiläumsinszenierung EIN SOMMERNACHTSTRAUM – frei nach William Shakespeare – ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum.

25 JAHRE DIE ECKIGEN – das sind fünfundzwanzig Jahre spannende wie engagierte Theaterarbeit. In dieser Zeit entwickelten Menschen mit unterschiedlichsten Handicaps schöpferische Lebensfreude und schufen über die Bühne immer wieder auch Orte der Begegnung, des Respektes, der Akzeptanz und der Anerkennung. Der 25. Geburtstag ist neben aller Freude ein guter Anlass dem Publikum mit einem neuen Stück zu danken, gleichsam sich selbst als auch mit dem Publikum zu feiern.

Foto: Sören Carl – www.Bilderhorizonte.de
Foto: Sören Carl – www.Bilderhorizonte.de
Foto: Sören Carl – www.Bilderhorizonte.de
Foto: Sören Carl – www.Bilderhorizonte.de

Jahreskalender-Projekt 2020 – Theater trifft Handball

Das Besondere, die Premiere der Jubiläumsinszenierung ist zugleich eine Doppel-Premiere mit dem Jahreskalender-Projekt 2020.

Dieses wird von der ersten Männermannschaft des Stralsunder HV und unserem Theaterensemble DIE ECKIGEN gestaltet. So viel kann verraten werden: Entstanden sind tolle Bilder, tiefergehende Einblicke, kein Theater- oder Handballspiel – sondern ein wahres Zusammenspiel. Ein herzlicher Dank deshalb an alle Mitwirkenden!

Hier klicken und einen einen Auszug aus dem Kalender ansehen.

Die Kosten betragen 19 Euro inkl. MwSt.

Mit dem Erwerb des A3-Bildkalenders unterstützen Sie die Arbeit des Stralsunder HV sowie die Theatergruppe DIE ECKIGEN.

Der Kalender kann beim KDW Stralsund, in der Geschäftsstelle Carl-Heydemann-Ring 55, erworben werden oder direkt bei allen Aufführrungen der ECKIGEN sowie bei den Heimspielen 2019 des SHV.

Weitere Bestellmöglichkeiten sind möglich per E-Mail an post@remove-this.design-schmiede.de oder unter 0151-27 508 300.

 

Die Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen und jedermann erwartet sich ein Fest (Goethe)

- Begleittext unseres Spielleiters der „ersten Stunde“ - Dr. Gerd Franz Triebenecker -

Zu Beginn stand keine Idee von einem Ensemble, keine Idee von Bühnenräumen, keine Idee von einer eigenständigen künstlerischen Ausdrucksweise und vor allem keine Idee von 25 Jahren, der großen Bühne, von Reisen, Festivals und drei Kulturpreisen.

Es gab ein vorsichtiges Probieren in Räumen der Gemeindearbeit, gebremste Aufführungen in Institutionen und viele Fragen: Geht das denn so? Darf man Lachen? Verstehen das alle? Was machen wir mit Fehlern?

Nach 25 Jahren gibt es nur eine Antwort: Es geht!!!

Das einzige, was nicht geht, sind gebremste Aufführungen. Nach einem Jahr war klar: man soll lachen; aber auch bangen, weinen, traurig und fröhlich sein. Alles was das Theater hergibt und noch ein wenig mehr. Und wer versteht schon alles, wenn es um Theater geht?

Die Hauptsache: Es ist ein Ereignis, in welchem die Präsenz der leibhaftigen Spieler*innen und auch ihre Fehler zur Einzigartigkeit der jetzt geschehenden intensiv-emotionalen Vorstellung werden. Ein Zeit/ein Raum in dem Menschen für anderen Menschen eine Geschichte erzählen; mit sich selbst und dies mit allen individuellen Eigenheiten und Besonderheiten. Es ist ein Moment, in dem das Publikum sein Herz auf die Bühne trägt und mit den Schauspieler*innen ein gemeinsames Erlebnis feiern kann.

Im besten Sinne sind DIE ECKIGEN zumindest in der Region und im Land ein theatrales Ereignis geworden. Die Spieler*innen des Anfangs sind heute oft Zuschauer. Das Ensemble, so wie es jetzt ist, besteht im Kern seit 25 Jahren, seit dem ersten Auftritt auf der großen Bühne des Theaters Vorpommern. Seitdem sind viele Feste gefeiert worden.

Ihnen voraus gegangen sind viel Arbeit, viele Versuche, viele Änderungen. Dies hat nicht immer, aber oft zu intensiven, manchmal existentiellen Momenten theatralen Erlebens geführt. Eine Aufführung der ECKIGEN erzählt immer auch etwas über das Wesen des Theaters: von seiner Verletzlichkeit, seiner imaginativen Kraft, seinem schillernden Dasein – im Als-ob und seiner Existenz im verzaubernden Moment.