Sie befinden sich hier

Inhalt

Theaterprojekt ÜberGrenzen - Wir im anderen

In diesem Theaterprojekt, das bereits seit 2017 umgesetzt wird, arbeiten wir mit Zuwanderinnen und Zuwanderen aus Krisen- und Kriegsgebieten sowie anderen Ländern und auch Einheimischen zusammen.

Unsere bisherigen Stücke:

  • Zero (2017)
  • Ödipus auf Kolonos (2018)
  • Wir sind nicht Dein Projekt (2019)
  • Babylon (2020)

Babylon

Ein Theaterstück mit Zuwanderinnen und Zuwanderern

Babylon ist ein Theaterstück, welches das Scheitern der Sprache als Ordnungsprinzip an ihrer Vieldeutigkeit in den Mittelpunkt stellt. Sprache kann zugleich vereinheitlichen, aber auch dem Einzelnen selbst Ausdruck verleihen. In den aktuellen Diskussionen von Integration, Identität und Zusammenleben, muss sich jedes Argument an dieser Dialektik bewähren.

Premiere:

  • am Samstag, den 28.03.2020 um 19.00 Uhr

 

Weitere Vorstellungen:

  • am Freitag, den 03.04.2020 um 18.00 Uhr
  • Donnerstag, den 09.04.2020 um 19.00 Uhr

 

Wo? Kulturkirche St. Jakobi Stralsund/ Gustav Adolf-Saal

Babylon - einst eine Stadt am Euphrat, gilt seit vielen Jahrhunderten als Wiege der Zivilisation und Ursprung der Gelehrsamkeit, als Megapolis - aber auch als Ort menschlicher Hybris, der Tyrannei und Dekadenz - ein urbaner Moloch mit monströsen Bauwerken in dessen Schmelztiegel Völker unterschiedlichster Religionen und Bräuche friedlich zusammenlebten. Ein dichter Strom aus historischen Phänomenen, Legenden und Fiktionen formt bis heute ihr Bild und ist Analogie zeitgenössischer Interpretationen.

In ihrer dritten Inszenierung versuchen Spielerinnen und Spieler des Theaterprojektes ÜberGrenzen, dem Mythos Babylon als Metapher für Zerfall und Verrohung beruhend auf der Überlieferung der Genesis auf die Spur zu kommen. Dabei bedienen sie sich einer fiktiven Liebesgeschichte, welche aus dem unvollendeten Bau des Turms zu Babel entspringt und sich den Hürden des Verständnisses von Sprache stellen muss.

Da ist zum einen eine junge Frau Maria, die zwischen ihrem Recht auf Freiheit und Willen zur Selbstbestimmung hin und her schwankt, ihr gegenüber, ein junger Mann, dem es auf der Suche nach Glück und Verheißung in die Stadt Babylon zieht. Doch beide vertreten unterschiedliche Vorstellungen von Liebe. Für den jungen Mann besteht sie aus Zärtlichkeit, Hingabe und Einzigartigkeit, während sie für Maria nur spontane Sinnlichkeit ist.

Eine Produktion des Kreisdiakonischen Werk Stralsund e.V. mit Unterstützung des Landes Mecklenburg Vorpommern - LaGus (Integrationsfond), der Hansestadt Stralsund und der Ehrenamtsstiftung MV.

Reservierungen unter der Telefonnummer 03831 - 30 96 96.

Eintritt frei! Um Spenden wird gebeten.