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Unser Name

Mit unserem Namen "Herberge" wollen wir einen bildlichen Bogen zur Herberge und zum Stall von Bethlehem spannen. Im "Alten E-Werk" Sassnitz bieten wir Kindern, Jugendlichen, Klassen und Gruppen, Familien, Tagestouristen, Radwanderern, Einzelpersonen und einer Vielzahl mehr an Interessierten, eine erschwingliche Unterkunft in landschaftlich reizvoller Ostsee-Umgebung auf der Insel Rügen an. Dabei gibt das Gästehaus selbst als auch das Umfeld sowie die nahe und fernere Umgebung genug Möglichkeiten, die Qualität des Aufenthaltes aktiv zu gestalten.

Wer sind wir

Wir, die Diakonische Service Stralsund GmbH, sind eine Tochtergesellschaft des Vereins Kreisdiakonisches Werk Stralsund e.V. im Landkreis Vorpommern-Rügen. Das Kreisdiakonische Werk Stralsund e.V. ist ein Werk des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche). Wir wollen für Menschen, egal ob jung oder alt, die nach einer passenden Herberge in unserer Region Ausschau halten, eine Anlaufstelle sein.

Da dieses Ansinnen rein rechtlich nicht immer dem Aspekt der Gemeinnützigkeit entsprechen muss, hat unser Gesellschafter sich entschlossen, den Herbergsbetrieb in Form einer Gesellschaft durchzuführen. So wurde die Diakonische Service Stralsund GmbH (kurz: DSS) gegründet.

Das Haus gehört dem Kreisdiakonischen Werk Stralsund e.V.

Unser Selbstverständnis

Wie unser Trägerverein, fühlen auch wir uns dem sozial-diakonischem Auftrag verpflichtet. Das bedeutet in der Praxis, dass wir uns in diakonischer wie ökumenischer Weite, entsprechend dem christlichen Grundverständnis, allen Menschen verpflichtet fühlen, unabhängig jeweiliger weltanschaulicher, politischer und/oder kultureller Hintergründe. In diesem Verständnis ist uns Jede und Jeder herzlich willkommen.

Unser Herbergsangebot soll mit einem bewusst gewählten, erschwinglichen Preis (wie wir meinen), vielen Kindern und Jugendlichen, vielen Jungen wie Alten, einen kürzeren oder längeren Aufenthalt auf der Insel Rügen an der Ostsee ermöglichen. Gemeinschaft stiften helfen, Teilhabe leben und gestalten, sind dabei wichtige, eigene Impuls- wie Motivationsgeber.

Geschichte zum Alten E-Werk

Das Elektrizitätswerk wurde von den Bauunternehmer Carl Galitz im Jahr 1896 auf dessen Bauhof in Crampas gegründet. Es war somit das erste E-Werk in Vorpommern, welches auf privater Grundlage Strom für die Öffentlichkeit erzeugte. Bevor dies geschah, mussten sich die Besitzer der Villen und Hotels beider Gemeinden verpflichten 600 Rennställen abzunehmen. Im Gegensatz zu Crampas, wo der Unternehmer Alexander Brand die Verlegung der Stromleitung aus eigener Hand bestritt, musste die Gemeinde Sassnitz für die Verlegung auf ihrem Gebiet selbst aufkommen.

Bereits im Jahr 1902 war der Anschluss auf 5.000 Brennstellen gestiegen. Infolge der käuflichen Erwerbung des Galitzschen Elektrizitätswerks durch die Berliner Firma AEG kam es zu einem Neubau. Im Frühjahr 1909 konnte dieser seinen Betrieb aufnehmen, ehe das Werk zehn Jahre später durch einen Ankauf Eigentum der Gemeinde Sassnitz wurde.

Der Anschluss an die Überlandzentrale erfolgte im Jahr 1926. Dennoch wurde bis in die 1950er Jahre eigener Strom produziert, bevor die Maschinen abgebaut und die Gebäude vom Elektroanlagenbau u.a. als Werkstätten genutzt wurden.

Ende der neunziger Jahre wurde das leerstehende Gebäude denkmalgerecht saniert und zu einem soziokulturellen Zentrum mit angeschlossener Herberge umgestaltet.

Quelle: sassnitzerhausgeister.de

Anschrift
Diakonische Service Stralsund GmbH
Herberge "Altes E-Werk" Sassnitz
Einsatzstellenleitung: Diana Wagner
Stubbenkammerstr. 6-7
18546 Sassnitz
Tel.: 0383 92 - 67 74 9
Mobil: 0173 - 38 80 521
Email: ewerk@remove-this.kdw-hst.de