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Hilfen zur Erziehung

„Es dauerte seine Zeit, bis ich bemerkte, dass der Weg, auf dem ich wanderte, zugleich der Weg zu einem unbekannten Selbst war, sozusagen in mich hineinführte. Ich ahnte Gefahren und das machte mir zu schaffen. Ich wollte nicht gegängelt werden, von wem und was auch immer. …Ich hatte Angst, wohin dieser Weg nach innen führen würde. Doch…ich nahm die Herausforderung an.“

( Willand 1990) 

Hilfen zur Erziehung in den §§ 27ff, sowie §§ 35a, 41, 52 des SGB VIII sind als subjektives Recht der Personensorgeberechtigten auf individuelle Leistungen der Jugendhilfe definiert.

Unsere Zielgruppe sind Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende, junge Volljährige und Eltern, deren Bindungs-, Identifizierungs- und Integrationsmöglichkeiten innerhalb der Familie und ihres sozialen Umfeldes nicht ausreichen, um eine stabile Entwicklung der Persönlichkeit zu gewährleisten, d.h.

  • die sozial benachteiligt und individuell beeinträchtigt sind,
  • die auf eine defizitäre Sozialisation in den Bezugssystemen wie Familie, Schule, Ausbildung und Berufsleben zurückzuführen sind,
  • deren altersgerechte gesellschaftliche Integration nicht gelungen ist,
  • deren individuelle und soziale Entwicklung zu fördern ist.

 

Eine Leistungsübernahme erfolgt ausschließlich auf der Basis der Freiwilligkeit zur Mitarbeit des Klienten entsprechend dem von ihm formulierten Hilfebedarf.

Therapeutische und medizinische Leistungen können von uns durch flankierendes Tun unterstützt, an vereinseigene Fachbereiche vermittelt oder an Fremdkompetenzen weitergeleitet werden.

 

Einsatzstellenleitung: Ronny Ewald

Fachbereich: Hilfen zur Erziehung

Carl-Heydemann-Ring 55

18437 Stralsund      

Tel: 0173 - 3880 536

e-mail: ronny.ewald@kdw-hst.de