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In dieser performativen Ortsbegehung begleitet das Publikum, ausgestattet als Expeditionsgruppe, einen außerirdischen Astronauten, gespielt von Folkert Dücker, bei seiner Landung und Erforschung der Erde. Ausgehend von dem menschlichen Drang, Unbekanntes kennenzulernen, Orte zu erkunden und Begegnungen schaffen zu wollen, erzählt sich die Kontakt-Expedition in einem audiovisuellen Rundgang von bekannten Gemäuern in einer neuen, ungewöhnlichen Perspektive.

Außerirdischer Astronaut auf einer Treppe

Möglich ist dies durch das von dem der Medienkünstler Felix Kruis und Regisseur Nikolaus Witty entwickelte audioinstallative Musikinstrument KONTAKT. Mit diesem lassen sich über ein Kontaktmikrofon die Klänge von Oberflächen aufnehmen, leiten, verstärken und verfremden. Diese Töne werden schlussendlich über Lautsprecher wiedergegeben und über spezielle Noice-Cancelling Kopfhörer erfahrbar.

Außerirdischer Astronaut hört Metallklänge

Über die Tonklänge konstruiert der Astronaut während der Entdeckungsreise die ihn umgebende Wirklichkeit, zeigt bekannte Oberflächen auf unbekannte Weise und kreiert als Entdecker seine persönliche Realität des Ortes. Die Reisegruppe folgt seinen Gedanken und seiner Einteilung der Welt und wird dabei dazu eingeladen, die Umwelt neu wahrzunehmen und eventuell die eigenen Zuschreibungen zu hinterfragen.

 

Weitere Informationen unter:

Das Projekt wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie unterstützt durch das Linden-Museum Stuttgart und das Kreisdiakonische Werk Stralsund e.V. als Kooperationspartner.

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