Nach ausverkaufter Premiere noch zweimal zu erleben

Nach der komplett ausverkauften Premiere am 1. Oktober zeigen DIE ECKIGEN ihre Produktion „FrankenstAIn“ noch zweimal im Theater Vorpommern: am 18. Oktober 2026 um 18.30 Uhr und am 6. November 2026 um 19.30 Uhr. Die Inszenierung führt Mary Shelleys Geschichte in eine nahe Zukunft an der vorpommerschen Boddenküste und fragt, was Frankensteins Mythos über die Welt von morgen erzählt.

Stralsund, 16. Oktober 2026. Frankenstein und sein Geschöpf sind ein Mythos der Moderne. Seine Wurzeln reichen bis zum feuerbringenden Prometheus zurück, seine Fragen wirken bis in die neuesten Technologien fort. Am Anfang steht die menschliche Sehnsucht, den Tod zu überwinden – und die Hybris, die darin liegt. Viktor Frankenstein muss schmerzhaft erfahren, dass sein Versuch auch den Menschen selbst verändert: Er verliert alles, was er liebt.
Das Geschöpf wurde in mehr als 200 Jahren literarischer und filmischer Geschichte sehr unterschiedlich dargestellt – als seelenloses Monster oder als ausgegrenztes Wesen, das erst durch die Zurückweisung der Gesellschaft ins Verbrechen getrieben wird. DIE ECKIGEN folgen Mary Shelleys Originalgeschichte und verlegen sie in eine nahe Zukunft in einer vorpommerschen Boddenlandschaft. So wird aus der Gruselgeschichte eine Frage, die uns alle angeht: Was tut der Mensch sich und den Seinen heute und morgen an?

Eine experimentelle Klangsprache begleitet die Inszenierung von Franz Triebenecker.
Aus den Stimmen der ECKIGEN entsteht unter der Leitung von Ana Bulović und Friederike Gawenda eine eigenständige musikalische Sprache, erweitert durch räumliche Klanggestaltung und Live-Voice-Modulation.
Inspiriert von Stück und Musik entwickelte Judith Tiedtke die Choreografien.

Text und Regie: Franz Triebenecker
Choreografie: Judith Tiedtke
Klang und Live-Voice-Modulation: Ana Bulović und Friederike Gawenda

DIE ECKIGEN - inklusives Theater - Stück FrankenstAIn 2026-Hauptrolle Frankenstein
DIE ECKIGEN - inklusives Theater - Stück FrankenstAIn 2026-Frankensteins Monster

„FrankenstAIn“ ist eine Kooperation des Kreisdiakonischen Werkes Stralsund e.V. mit dem Theater Vorpommern und den Stralsunder Werkstätten.
Die Produktion wird gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, von Aktion Mensch e.V., der Software AG Stiftung, der Hansestadt Stralsund, dem Landkreis Vorpommern-Rügen, dem Land Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg.

Das Kreisdiakonische Werk Stralsund e.V. ist als gemeinnütziger diakonischer Träger mit über 30 Jahren Erfahrung im Landkreis Vorpommern-Rügen tätig und versteht sich als verlässlicher Partner in der sozialen Arbeit der Region. Mit Hauptsitz am Carl-Heydemann-Ring 55 in Stralsund arbeitet der Verein dezentral an zahlreichen Standorten – vom Festland bis zu den Inseln Rügen und Hiddensee. Es gliedert sich in vier Fachbereiche: Kindertagesstätten, Soziale Dienste, Gemeinwesenarbeit, Verwaltung sowie Ehrenamt und Stabsstellen. Insgesamt werden über 30 Einsatzstellen betrieben, die ein breites Spektrum sozialer und pädagogischer Angebote vorhalten – von der frühkindlichen Bildung über Hilfen zur Erziehung, Beratungsstellen, Jugendarbeit bis hin zu inklusiven Kultur- und Begegnungszentren und Migrationssozialarbeit.

Rund 350 Mitarbeitende sind beim Kreisdiakonischen Werk Stralsund e.V. beschäftigt und werden darüber hinaus von rund 270 Ehrenamtlichen in vielfältigen Bereichen unterstützt – ein besonders hervorzuhebendes Engagement.