Kreisdiakonisches Werk Stralsund erhält über 1.200 Euro Spende vom 7. Stralsund-Triathlon
Bei dem größten Triathlon-Event Mecklenburg-Vorpommerns werden durch Kuchenverkauf und Losverkauf Spendengelder für soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Belastungen gesammelt
(Stralsund, 11.09.2026) Am vergangenen Sonntag, dem 7. September 2026, fand der 7. Stralsund-Triathlon statt – mit einer besonderen Mission: Durch Kuchenverkauf, Kaffee und Losverkauf wurden mehr als 1.200 Euro für das Projekt „Wir gehen an die Grenze – damit jeder über sich hinauswachsen kann“ gesammelt. Die Spende kommt Kindern, Jugendlichen und physisch und psychisch beeinträchtigten Erwachsenen zugute, die aufgrund sozialer und gesundheitlicher Belastungen nur eingeschränkten Zugang zu Sport-, Kultur- und Gemeinschaftsangeboten haben.
„Ihr Projekt hat uns sofort gepackt, weil es einfach ehrlich und nah am Menschen ist“, erklärt das Organisationsteam Triathlon Hansestadt Stralsund die Entscheidung für das KDW-Projekt. „Bei unserem Stralsund-Triathlon kämpfen Sportler:innen gegen die Uhr und ihre Erschöpfung. Sie helfen Menschen dabei, die ganz alltäglichen, oft viel härteren Barrieren im Kopf und im Leben zu überwinden. Dieser Mut hat das gesamte Gremium begeistert – da musste unser Team nicht lange überlegen.“




Das Team der Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfe des KDW Stralsund wurde für die diesjährige Spendensammlung ausgewählt. Die gesammelten Gelder fließen vollständig in individuell angepasste Angebote: Ausflüge und Kulturangebote, Kreativ- und Freizeitgestaltung, Gemeinschaftserlebnisse sowie Sport- und Gesundheitsförderung. Ziel ist es, Selbstwirksamkeit, Lebensfreude und soziale Teilhabe durch positive, gemeinschaftsstiftende Erfahrungen zu fördern.
„Egal ob beim Triathlon oder im Alltag mit gesundheitlichen Lasten: Am Ende geht es immer um das Gefühl, es aus eigener Kraft geschafft zu haben“, betont das Organisationsteam Triathlon Hansestadt Stralsund die Parallelen zwischen dem Triathlon-Gedanken und der sozialen Arbeit des KDW Stralsund. „Bei beiden geht es nicht um die beste Platzierung, sondern darum, zu spüren: ‚Ich kann mehr, als ich dachte.‘ Das holt die Leute zurück ins Team und mitten rein in unsere Gemeinschaft.“
Besonders erfolgreich war der Kuchenbasar am Veranstaltungstag: Sowohl Mitarbeitende des KDW Stralsund als auch ehrenamtliche Helfer:innen des Triathlons brachten insgesamt 20 Kuchen mit und verkauften diese zusammen mit Kaffee vor Ort. Zusätzlich gingen Mitarbeitende des KDW Stralsund durch die Menge und verkauften Lose an Besuchende und Teilnehmende, bei denen attraktive Preise gewonnen werden konnten.
„Das ist uns sehr wichtig“, erklärt das Organisationsteam Triathlon Hansestadt Stralsund. „Sport, Kultur und Gemeinschaft dürfen keine Frage des Geldbeutels oder der Gesundheit sein. Als Organisationsteam wollen wir Barrieren abbauen. Deshalb ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass das Geld genau bei den Menschen ankommt, die sonst kaum eine Chance auf solche Angebote haben. Da ist jeder Euro goldrichtig investiert.“
„Wir sind von Herzen dankbar für das Vertrauen des Organisationsteams Triathlon Hansestadt Stralsund und aller Spender:innen“, erklärt Anke Koppelmann, Bereichsleitung der Sozialen Dienste des KDW Stralsund. „Diese großartige Unterstützung ermöglicht es uns, Kindern und Jugendlichen individuelle Teilhabechancen zu eröffnen und gemeinsam mit ihnen über ihre Grenzen hinauszuwachsen.“
Das Kreisdiakonische Werk Stralsund e.V. ist seit über 30 Jahren ein etablierter gemeinnütziger Träger im Landkreis Vorpommern-Rügen. Als Mitglied des Landesverbands der Diakonie MV arbeitet das KDW in den Fachbereichen Soziale Dienste, Jugendarbeit und Kindertagesstätten und bietet vielfältige Hilfen zur Erziehung, Beratung und Unterstützung für Menschen aller Herkunft.







