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Im Kreisdiakonischen Werk Stralsund e.V. darf es keine (sexualisierte) Gewalt geben

Grundlage diakonischen Handelns ist das christliche Menschenbild und der Auftrag der kirchlich diakonischen Arbeit, sich für das Wohl von Menschen zu engagieren. Dies bedeutet, eine Kultur des Respekts und der Wertschätzung zu pflegen, es bedeutet die Achtung von Nähe und Distanz, die Wahrung persönlicher Grenzen und eine gelingende Kommunikation auf Augenhöhe. (Bundesrahmenhandbuch)

Als KDW Stralsund schützen wir diejenigen, die unsere Leistungen wahrnehmen, insbesondere die uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen sowie unsere Mitarbeitenden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden des KDW Stralsund verpflichten sich, Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen und sonstigen Schutzbefohlenen zu übernehmen und sie vor körperlichen, psychischen und sexuellen Übergriffen und Diskriminierung zu schützen. Diese Verpflichtung geht über das Kinder- und Jugendalter hinaus und gilt dem Schutz unserer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Wir müssen alles dafür tun, dass jegliche Erscheinungsformen von Gewalt und Machtmissbrauch weitestgehend verhindert werden. (Bundesrahmenhandbuch) Dieser Schutz umfasst unser tägliches Miteinander in allen Arbeitsbereichen und alle, die mit uns in Kontakt sind.

Dazu treten wir für eine offene Auseinandersetzung mit dem vielschichtigen Thema „Gewalt“ ein und handeln bei Verdachtsfällen achtsam, transparent und konsequent.

Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden sollen und müssen alles dafür tun, dass jegliche Erscheinungsformen von Gewalt und Machtmissbrauch verhindert werden.

Meldepflicht: „Jede Mitarbeiterin bzw. jeder Mitarbeiter hat zureichende Anhaltspunkte für den Verdacht einer Verletzung des Abstinenzgebotes und des Abstandsgebotes oder sexualisierter Gewalt im kirchlichen Bereich unverzüglich der bzw. dem für seinen kirchlichen Träger zuständigen Beauftragten zu melden.“ 6 Abs. 1 (Präventionsgesetz – PrävG).

Meldebeauftragte/r:

Bei einem Verdacht wenden Sie sich an unseren Meldebeauftragten. Er nimmt Ihre Informationen auf, berät Sie zum weiteren Vorgehen und leitet die Informationen an die zuständige Stelle weiter:

Rainer Kluck (Leiter der Stabstelle Prävention – Fachstelle der Nordkirche gegen sexualisierte Gewalt)
Holstenkamp 1
22525 Hamburg
Telefon: 040 – 4321 6769 – 1
Mobil: 0160 – 6736 964
Email: rainer.kluck@praevention.nordkirche.de
www.kirche-gegen-sexualisierte-gewalt.de

Präventionsbeauftragte/r:

Bei Fragen zu den Gewaltschutzmaßnahmen im Kreisdiakonischen Werk Stralsund eV. wenden Sie sich an unsere/n Präventionsbeauftragte/n.

Janet Ratschkowski
Mobil: 0174 – 250 08 38
Email: praevention@kdw-hst.de

Wissenschaftliche Aufarbeitung

Im Herbst 2020 startete eine dreijährige unabhängige, wissenschaftliche Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche und der Diakonie. Die ForuM- Studie („Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie Deutschland“) wurde von der Evangelischen Kirche Deutschland initiiert und auf drei Jahre angelegt. Ein Forschungsverbund unter Beteiligung mehrere Universitäten und Institute arbeitet seitdem an den fünf Teilprojekten und einem verbindenden Metaprojekt. Ein Verbundbeirat bestehend aus externen Wissenschaftlern, Betroffenen von sexualisierter Gewalt und kirchlichen Beauftragten begleitet das Forschungsprojekt.

Ziel ist die Analyse von Strukturen und Bedingungen, die Gewalt, Grenzverletzungen und Machtmissbrauch begünstigen. Die Studie bietet eine neue systematische Grundlage für die institutionelle Aufarbeitung und trägt dazu bei, die Begleitung von betroffenen Menschen zu gestalten.

Kirche und Diakonie übernehmen Verantwortung für ihren Teil der Schuld – im Bewusstsein, dass das nicht immer in angemessener Weise erfolgt ist.

Informationen zur ForuM-Studie stehen unter www.forum-studie.de bereit.

Weitere Anlaufstellen (anonym und kostenlos)

UNA – Unabhängigen Ansprechstelle der Nordkirche

Bei Unsicherheit kann sich jeder und jede bei der UNA beraten lassen. Es ist wichtig, mit Beobachtungen oder negativen Erlebnissen nicht allein zu bleiben. Die Beratung kann auch anonym erfolgen und ist kostenfrei.

Telefon: 04121 – 47573 – 0

www.wendepunkt-ev.de/una

Zentrale Anlaufstelle help

Telefon: 0800 – 5040 112
Email: zentrale@anlaufstelle.help
Montag 16:30 – 17:30 Uhr
Dienstag bis Donnerstag 10 – 12 Uhr

Telefon-Seelsorge

Telefon: 0800 – 111 0 111
Telefon: 0800 – 111 0 222

24/24 an 365 Tagen im Jahr
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