MIRA – Soziokulturelles Zentrum für Frauen mit Migrationshintergrund

Ein Ort der Begegnung, des Lernens und der Stärkung – im Herzen von Grünhufe

Mut – Integration – Respekt – Austausch
MIRA ist ein offener Ort für Frauen mit Migrationshintergrund – in einem geschützten Raum im Alten Pfarrhaus am Nachbarschaftszentrum Auferstehungskirche in Grünhufe und erweitert auch im Nachbarschaftszentrum Auferstehungskirche.
Ohne Prüfungen und ohne Leistungsdruck. Alle Frauen mit Migrationshintergrund sind herzlich eingeladen, so oft und wann es passt.
Das Nachbarschaftszentrum Auferstehungskirche ist seit fast 10 Jahren ein lebendiger Treffpunkt im Stadtteil. MIRA baut auf diesen gewachsenen Strukturen auf und erweitert die bestehenden Angebote gezielt für Frauen mit Migrationshintergrund.

Kontakt

Kreisdiakonisches Werk Stralsund e.V.
MIRA – Soziokulturelles Zentrum für Frauen mit Migrationshintergrund
Einsatzstellenleitung: Cornelia Gürgen
Lindenallee 35
18437 Stralsund
Mobil: 0162 – 286 02 37
Email: cornelia.guergen@kdw-hst.de

Was erwartet einen hier?

Es gibt bereits feste Angebote, die regelmäßig stattfinden:

  • Kennenlerncafé
    Ein offenes Treffen zum Ankommen, Kennenlernen und Austauschen – ohne Programm, ohne Druck.
  • Deutsch lernen
    Zwei verschiedene Gruppen mit Kinderbetreuung – für unterschiedliche Sprachniveaus und Bedürfnisse. Eine Gruppe wird auf Arabisch begleitet.
  • Offene Beratung für Frauen
    Jeden Dienstag – zu Gesundheit, Alltag, Behörden und mehr. Vertraulich und kostenlos.
    Anmeldung notwendig.
  • Gemeinsames Kochen und Essen
    Jeden Mittwoch wird gemeinsam gekocht und gegessen.
    Anmeldung notwendig. Teilnahmegebühr: 2 Euro.
  • Ladies Lounge
    Der bewährte Frauenabend – bereits seit fast 10 Jahren ein fester Treffpunkt im Stadtteil.

Unser Ansatz

Viele Angebote für Frauen mit Migrationshintergrund setzen auf formale Bildung, Erwerbsintegration oder verpflichtende Kurse. MIRA geht einen anderen Weg.

Inspiriert vom dänischen Modell des „Kvindehuset“ steht das Zentrum für Freiwilligkeit, Selbstbestimmung und Gemeinschaft:

  • Keine Anmeldung oder Verpflichtung erforderlich
  • Offen für alle Frauen mit Migrationshintergrund
  • Die Stärken und Erfahrungen jeder Frau zählen
  • Raum für eigene Wünsche und Ideen
  • Kinderbetreuung bei vielen Angeboten inklusive

Gefördert durch

Deutsche Fernsehlotterie / Deutsches Hilfswerk Deutschlands traditionsreichste Soziallotterie fördert MIRA mit 316.000 Euro bis Ende 2028. Das Projekt schließt eine vom Landkreis Vorpommern-Rügen bestätigte Versorgungslücke.

Hermann Reemtsma Stiftung Die private und gemeinnützige Stiftung fördert kulturelle und soziale Projekte im nördlichen und östlichen Deutschland. Sie unterstützt Menschen dabei, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, und trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei – mit einem besonderen Fokus auf das Empowerment von Frauen. MIRA passt damit genau in den Förderauftrag der Stiftung.

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