Frankenstein und sein Monster sind der Mythos der Moderne, dessen Wurzeln bis hinab zum feuerbringenden Prometheus reichen und dessen Blütenträume bis in die modernsten Technologien fortwirken. Am Anfang all dieser Geschichte steht die menschliche Sehnsucht und Hybris, den Tod zu überwinden. Dass dies auch die Überwindung des Menschen bedeutet, muss Viktor Frankenstein schmerzlich begreifen. Er verliert alles, was er liebt.
Sein angsteinflößendes Geschöpf nahm in den 210 Jahren seines literarischen oder filmischen Lebens verschiedenste Gestalten an – vom seelenlosen Monster bis zum ‚edlen Wilden‘, der aufgrund seines Aussehens von der Zivilisation ausgegrenzt und erst dadurch ins Verbrechen getrieben wird.
Premiere: 01.10.2026 um 19.30 Uhr | Theater Vorpommern
Weitere Aufführungen: 02.10. um 19:30 Uhr | 18.10. um 18:30 Uhr | 06.11. um 19:30 Uhr
Eintritt im Vorverkauf: 12 € / ermäßigt 6 €
Karten sind online über das Theater Vorpommern zu buchen und Restkarten an der Abendkasse erhältlich.

Der Versuch der ECKIGEN, Frankensteins Geschöpf im Hier und Heute zu begreifen, folgt der originalen Geschichte von Mary Shelley, verlegt diese jedoch in eine nahe Zukunft in einer vorpommerschen Boddenlandschaft. Begleitet wird die Inszenierung Franz Triebeneckers von einer experimentellen Klangsprache: Aus den Stimmen der „Eckigen“ entsteht, unter Leitung von Friederike Gawenda und Ana Bulović eine eigenständige musikalische Sprache, die durch räumliche Klanggestaltung und Live-Voice-Modulation erweitert wird. Inspiriert von diesem Stück und seiner Musik entstanden Choreografien von Judith Tiedtke.
Was kann Frankenstein morgen in unserer Welt ausrichten, oder was tut der Mensch sich und den Seinen schon immer und auch in Zukunft an? DIE ECKIGEN entdecken eine Gruselgeschichte, die uns alle angeht.
- Text & Regie: Franz Triebenecker
- Choreografie: Judith Tiedtke
- Klang & Live-Voice-Modulation: Ana Bulović, Friederike Gawenda
Die Produktion „FrankenstAIn“ ist eine Kooperation des Kreisdiakonischen Werkes Stralsund e.V. mit dem Theater Vorpommern und den Stralsunder Werkstätten. Gefördert vom Musikfonds e.V. mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Aktion Mensch e.V., Software AG Stiftung, Hansestadt Stralsund, Landkreis Vorpommern-Rügen, Land Mecklenburg-Vorpommern, dem Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg.








